FortSchritt Düsseldorf e.V. - Konduktive Förderung, Petö
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Vita Andras Petö

Dr. Andras Petö, 1883 in der westungarischen Stadt Szombathely geboren, studierte 1911 bis 1916 in Wien Medizin. Mit dem Anschluss Österreichs an Nazi-Deutschland verließ Dr. Petö Wien und emigrierte nach Paris. 1938 in seine Heimat zurückgekehrt, entwickelte er sein System der konduktiven Pädagogik. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges begann für Dr. Petö ein neuer Abschnitt seiner medizinischen Tätigkeit. Mit einer Professur an der Budapester Hochschule für Heilpädagogik ausgestattet, eröffnete er 1952 ein eigenes Institut, das Nationale Institut für Bewegungstherapie.

Petös pädagogisch therapeutischer Ansatz beschäftigt sich gleichzeitig mit Körper und Seele behinderter Kinder, was bedeutet, dass ihm der Mensch mit seinen Fehlsteuerungen wichtiger war als die Symptome seiner Krankheit.

Im Mittelpunkt seiner Pädagogik steht das Kind mit seinen geistigen und körperlichen Einschränkungen und Fehlsteuerungen. Dr. Petö hat Wege zu Rehabilitation cerebralparetischer Kinder aufgezeigt, denn, so seine Fragestellung, "Wie kann ein Kind, dessen Erlebniswelt bislang nicht normal war und dem es schwerfällt, seine Umwelt zu verstehen, einen Lernprozess durchmachen".

Damit schuf Dr. Petö auch ein völlig neues Berufsbild. Die "Konduktorin" vereint in sich die Aufgaben einer Lehrerin, einer Therapeutin und einer Bezugsperson. Dem behinderten Kind wird ein Maximum an Lernmöglichkeit und Kontinuität im Tagesablauf angeboten. Auch das schwerbehinderte Kind, so Dr. Petö, hat die Fähigkeit zur Lernerfahrung, die besonders mit Fröhlichkeit und persönlicher Zuneigung geweckt werden kann.